Jetkarte vs. Jet-Teileigentum

Air Partner - 07 Okt 2019

Während sowohl das Modell der Jetkarte als auch das des Jet-Teileigentums wirtschaftlich sinnvoller ist, als der Besitz eines eigenen Jets, bleibt es mitunter zu prüfen, welches Modell sich letztendlich am besten für die eigenen Reiseanforderungen eignet.


In diesem Blog geben wir Ihnen Tipps, die Ihnen bei der Entscheidung für die für Sie beste Lösung helfen sollen. Außerdem geben wir Ihnen einen Einblick in die Hauptunterschiede der finanziellen Aspekte und den Umfang an Verpflichtung, die sie jeweils eingehen. So können Sie am besten nachvollziehen, welche Option sich für Sie privat oder Ihr Unternehmen als die vorteilhafteste herausstellt.

 

Verpflichtung

In Zeiten wirtschaftlicher Schwankungen bietet Ihnen eine Jetkarte den Vorteil einer kurzfristigen Bindung, nach der viele gewissenhafte Privatjetnutzer suchen. Jet-Teileigentum hingegen verlangt eine Mindestbindung von drei bis fünf Jahren. Dies stellt eine wesentlich höhere Verpflichtung dar, es sei denn, es ist Ihnen möglich, Ihren Privatjetbedarf etwa der nächsten fünf Jahre vorhersehen zu können. Zum Vergleich ist beispielsweise das JetCard-Programm, das wir Ihnen bieten, eher eine Vereinbarung, als ein bindender Vertrag. Das bedeutet, dass Sie jederzeit die Möglichkeit haben, das Programm zu verlassen, sollten sich Ihr Reisebedarf oder Ihre finanziellen Prioritäten ändern. Dabei verlangen wir keine Stornogebühren und wir erstatten Ihnen Ihr übriges Guthaben vollständig zurück.

 

Kosten

Ein Jet-Teileigentum reduziert die Unterhaltskosten eines eigenen Jets drastisch. Allerdings ändert sich nichts an den Fixkosten, für die Sie ganz unabhängig von der Intensität Ihrer Privatjetnutzung aufkommen müssen. Dazu zählen das Management, Kosten für Kerosin, Personalkosten oder versteckte Gebühren. Sollten Sie sich dazu entschließen Ihr Teileigentum zu verkaufen, können gegebenenfalls sogar noch Kosten im Rahmen der Veräußerung auf Sie zukommen. Außerdem unterliegt der Jet einer zeitlich gebundenen Wertminderung. Das ursprüngliche Investment von 1/16 eines Jets ist häufig das Minimum und summiert sich schnell zu mehreren Hunderttausend Euro. Im Gegensatz dazu liegt Jetkarten üblicherweise ein fester Stundenpreis zugrunde. Im Falle unseres JetCard-Programms inkludieren die angebotenen Raten bereits Kosten wie zusätzliches Management, Mitgliedschaftsgebühren oder laufende Kosten wie beispielsweise die Flugzeugpositionierung oder mögliche Zusatzgebühren während Hauptumschlagszeiten an den Flughäfen. Sie zahlen lediglich die tatsächliche Flugzeit Ihrer Reise plus jeweils sechs Minuten Rollzeit kurz vor Abflug und nach Landung. Die Stundenpreise sind garantiert fix für die gesamte Laufzeit Ihrer Vereinbarung mit uns, ohne jährliche Preissteigerung oder Entwertung des vorhandenen Guthabens. Ungenutzte Stunden bei einem Teileigentum verfallen üblicherweise nach 18 Monaten, wohingegen Jetkartenstunden nicht verfallen, und vollständig zurückgezahlt werden, wenn sie nicht genutzt werden. Als an der Börse gelistetes Unternehmen sind unsere JetCard-Preise von Haus aus transparent und eindeutig.

 

Flexibilität

Einer der Hauptnachteile des Jet-Teileigentums ist der Wettstreit zwischen den Teilhabern um die Nutzungsrechte während der Hauptreisezeiten. Das Prüfen der Verfügbarkeit kostet wertvolle Zeit; aus diesem Grund garantieren wir Ihnen über unsere JetCard die Verfügbarkeit eines Jets in der gewünschten Kategorie - mit einer Vorbuchungszeit von nur 24 Stunden - und verlangen selbst während der Hochsaison keine Zusatzgebühren innerhalb Europas. Jetkarten bieten Ihnen außerdem die Flexibilität, entsprechend der Reise, einen Jet aus der jeweils passenden Kategorie zu nutzen, und somit jeden Flug individuell zu gestalten. Sie sind an keine Jetkategorie gebunden. Bei unserem Programm haben Sie die Wahl zwischen sechs verschiedenen Jetkategorien, die Sie ohne Stornogebühren flexibel nach Bedarf wechseln können. Dem gegenüber steht wiederum das Teileigentum, bei dem Ihr Kapital an einen bestimmten Jet gebunden ist, wodurch Sie nicht je nach Art der Reise das Modell wechseln können.

 

Zusammenfassung

Während Jet-Teileigentum eine gute Option für all jene bietet, die lediglich die Betriebskosten eines eigenen Jets reduzieren möchten, lässt der langfristige Vertrag jedoch wenig Flexibilität bei der Zeitplanung und der Kontrolle Ihres Wertgegenstandes zu. Daher bietet sich vor allem dann eine Jetkarte an, wenn Sie sich den Wunsch nach Zweckmäßigkeit und Luxus eines Privatjets ohne unvorhergesehene Kosten und Komplikationen erfüllen möchten. Egal, ob Sie privat oder geschäftlich fliegen möchten, wir von Air Partner sind stolz auf unser flexibles JetCard-Programm, dass Ihnen weit mehr Freiheiten bietet, als ein traditionelles Teileigentum. Anders als ähnliche Jetkartenprogramme erhalten Sie mit unserer JetCard einen Preisnachlass bei der Buchung von Hin- und Rückflügen. Zudem werden Sie nicht von einem Ablaufdatum, jährlich steigenden Stundenpreisen oder Zuschlägen während der Hauptreisezeit belastet. Sollten also Flexibilität, Planungssicherheit und Transparenz für Sie von großer Bedeutung sein, können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren, um mehr über unsere JetCard und Ihre Vorteile zu erfahren.

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